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Hallo liebe Schäfchen

Ja ja, es ist laaaange her das ich geschrieben habe. Aber die letzten Tage und Wochen sind ziemlich anstrengend und voll gepackt gewesen, dass ich einfach nicht dazu gekommen bin.

Es gibt zwei Anlässe das ich heute schreibe. Einnmal, das heute genau 7 Wochen nach OP sind und zweitens ist in der Nürnberger region heute ein Artikel über mich erschienen, den eine äußerst liebe und befreundete Journalistin aus Nürnberg verfasst hat (Gut gemacht Lio!) Lesen könnt ihr ihn unter: http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=628846&kat=300
Und einen zweiten Artikel über das Thema Magenbypass gibt es unter: http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=628847&kat=300

Ja.... heute sind es also sieben Wochen und die Waage zeigt mir an, dass ich die 120kg geknackt habe. Nämlich 119,7kg. Mensch, wann hatte ich dieses Gewicht das letzte Mal!?

Nachdem die letzten zwei Wochen so viel bei der Arbeit los war, ich noch eine Prüfung hatte und dann die Genehmigung meiner Diplomarbeit durchgegangen ist, hab ich in der Zeit auch nur recht wenig Sport gemacht. EInmal fahrrad gefahren und einmal schwimmen. Lag auch daran das wir am WE in Thüringen bei meinen Schwieschaäldern waren Bei der Abnahme hat man das auch gemerkt, denn es ging in den zwei Wochen viel langsamer. Aber es ging runter, und das ist die Hauptsache!

Gestern war dann der große Tag gekommen: das erste mal Tennis spielen nach der OP. Man war das geil wieder auf dem Platz zu stehen, und es ist viel besser gewesen als ich dachte. Ich dachte ich hätte mein Gefühl total verloren nach so langer Zeit, aber es ging super. Und gewichtstechnisch hab ich´s doch auch gemerkt.

Hab ich schon über meine Blutwerte geschrieben das letzte Mal!? Glaube nicht, das war danach erst. Hab also 4 Wochen nach der OP meine Blutwerte machen lassen und die Resultate waren einfach nur klasse. Nur ein leichter Eisenmangel, wohl aber aufgrund meiner Periode die ich da hatte, aber hatte da eh auch schon mit Eisentabletten angefangen. Meine Vitaminvorräte waren völlig überfüllt, ohne Ausnahme! Und meine sonstigen Blutwerte, die ja eine reine Katastrophe waren vorher, die sind einfach nur super gewesen. Abgesehen von zwei Leberwerten sind alle Werte im Normalbereich. Auch die HDL/LDL und LDL/HDL-Quotienten kommen in die Pötte. In 4 Wochen ist glaub ich alles gegessen! Der Leberentzündungswert ist im Normalbereich, Cholesterin, Triglyceride, alles normal.... ich hab mich ja sooooo gefreut!

Ansonsten macht mein Leben echte Fortschritte. Ich bin noch ein Stückchen glücklicher und lustiger, fröhlicher und freier und ich achte viel mehr auf mich.... auf das was in mir ist. Wenn mir was nicht passt, dann sag ich es, fress es nicht in mich rein, und wenn ich mich freue, dann freue ich mich!

Mit der Abnahme komme ich auch klar. Sicherlich seh ich an mir noch nicht so die Veränderungen die andere an mir sehen. aber das ist das antrainierte bzw. aufgezwungene "Es-hört-irgendwann-auf-besser-negativ-denken" Gefühl. Aber das gibt sich und wenn ich mich wirklich mti Vernunft im Spiegel betrachte, dann sehe auch ich, dass sich sehr wohl was verändert hat!

Also, drückt mir die daumen das es so weiter geht, und wenn sich jemand hier her verirrt aufgrund des Artikels oder andere Leutchen, dann hinterlasst gern mal ne Nachricht im Gästebuch!

Liebe Grüße, und sicherlich bis bald... Ute!

3.4.07 18:04, kommentieren

Ein guter Monat ist um!

Nachdem ich ja doch einige Tage nichts geschrieben habe, muss ich doch mal wieder ein paar Worte hierlassen.

Festzuhalten ist, mir gehts gut! Alles klappt prima, abgesehen von kleinen Schwächephasen.

Ich esse mittlerweile eigentlich wieder ganz "normal". Normal ist schwer zu definieren. Aber nachdem ich immer wieder verschiedene Nahrungsmittel probiert habe und alles vertragen habe, mache ich mir mittlerweile keine Sorgen mehr und probiere einfach. Bisher hab ich auch immer noch gar keine Probleme. Ich beschränke mich meist auf etwas Fleisch oder Fisch und Gemüse. Morgens Quark mit Dosenobst. Frisches Obst werde ich dann bald auch langsam probieren. Nur Banane hab ich bisher probiert und das klappte. Auf meinen ersten frischen Apfel freu ich mich

Nach der OP bekommt man ja gesagt, man soll sehr langsam essen, sehr viel kauen und Pausen machen zwischen den Bissen. Ich muss sagen, ich habe nie darüber nachgedacht wirklich, habe von Anfang an gegessen und automatisch genau das eingehalten.

Mittwoch war Besuch da. Wir haben Pizza selber gemacht. Ich hab mir extra eine Ecke gemacht, ganz dünner Teig mit Champignons und Schinken drauf und in der Zeit wo alle anderen zwei bis drei Stücke gegessen haben, hatte ich noch nicht mal ein Stück auf. Habe es auch nicht ganz geschafft. Es war anscheinend trotzdem zu viel oder ist mir nicht ganz bekommen, denn mir war nach ner Weile für eine Stunde ganzschön übel. Aber weiter ist nichts passiert. Es ist schwierig, weil ich so langsam esse und Pausen mache, trotzdem merke ich erst nichts und dann auf einmal macht es "blumms" und der Magen fühlt sich mehr als voll an. Fast immer höre ich vor diesem Gefühl auf automatisch, aber an manchen Tagen, vor allen denen wo nicht viel geht, passiert das, und dann ist mir kurz schlecht. Bisher hab ich aber nie brechen müssen und es war schnell vergangen. Und in den 4 1/2 Wochen ist mir das bisher 4mal passiert. Also absolut auszuhalten.

Meine Periode scheint sich auch schon schnell wieder zu regeln und mein Blutdruck kommt langsam mit den tabletten an zu niedrige Werte. Das heißt wohl, dass ich bald auch diese Tabletten nicht mehr brauche. Werde das beobachten die nächste Zeit und mit meinem Arzt sprechen.

Montag bekomme ich meine ersten Blutwerte. Mal sehen was sich getan hat! Hoffe schon einiges in die richtige Richtung!

Gewichtstechnisch läuft es gut. Ich bin zufrieden, auch wenn hin und wieder Ungeduld da ist. Seit der OP habe ich jetzt 14,9kg verloren.

Mit Sport habe ich auch wieder angefangen. Den vermisse ich ja am meisten. Ich gehe schwimmen und Fahrrad fahren bisher. Und in einer guten Woche, werde ich endlich wieder den Tennisschläger schwingen. Was freu ich mich darauf!

Von der ein oder anderen Seite bekomme ich schon gesagt, dass man es sieht das ich abgenommen habe. Ich selber sehe noch nicht viel. Aber eni gutes Körpergefühl hatte ich eh noch nie! Trotz allem passen doch schon einige Klamotten die vorher nicht gepasst habe, bei weitem nicht.

Für mich derzeit ist mein Kopf das SChwierige. Ich freue mich riesig, aber sobald die Waage mal ein wenig hakt, kommt wieder das Gefühl hoch, dass es doch wieder aufhört und ich nicht weiter abnehme. Aber ich denke, das wird sich geben mit jedem Gramm mehr und wenn ich mal bei unter 100 angelangt bin, dann werde ich eh sehr entspannt werden!

Also, drückt mir die Daumen das alles so gut weitergeht und demnächst gibt´s wieder ein Update!

Liebe Grüße, mad!

16.3.07 09:33, kommentieren

Und wieder ist er fast eine Woche älter!

Ja, und wieder ist es Montag und morgen feiert mein Bypass sein 3wöchiges!

Ich glaube, ich bin glücklich. Ich fühl mich prima. Es ist irre, die Waage immer weiter nach unten rutschen zu sehen, das ist mir schon Jahre lang nicht passiert.

So langsam spielt sich alles immer besser ein. Ich habe angefangen fester zu essen. Habe am Wochenende probiert FLeisch zu essen und es prima geklappt. Natürlich erstmal nur Geflügel, aber da das eh mein Lieblingsfleisch ist, hab ich da keine Verlustängste. Aber ihr glaubt nicht, wie lecker Fleisch schmecken kann wenn man vier Wochen keins mehr gegessen hat! Ansonsten probiere ich jeden Tag etwas Neues um zu schauen ob ich es vertrage. Aber bisher hatte ich praktisch keine Probleme. Abgesehen von zweimal Bauchschmerzen.

Freitag hatte ich mein erstes Follow-Up im Krankenhaus. Dabei habe ich endlich mal meinen Operateur kenenngelernt und er machte einen netten Eindruck. Wenn auch die Nachsorge nicht so der Brüller ist. Wiegen, zum Doc, er fragt wie´s geht, macht nen schnellel Ultraschall und wenn alles klar ist, dann wieder raus. Aber ich konnte noch die ein oder andere Frage klären und habe offiziell die Erlaubnis jetzt wieder Sport machen zu dürfen. Wenn auch mein Tennis noch so 3-4 Wochen warten muss. Aber ich werde es diese Woche mal mit schwimmen und Fahrrad fahren versuchen. Kann ich wenigstens meine Kondition wieder etwas aufbauen.

Auch wenn ich schnell noch müde und kaputt bin, so könnte ich trotzdem die Welt umarmen. Denn jedes verlorene Kilo fühlt sich wie ein riesen Geschenk an!

Heute ist 3 Wochen seit dem Tag vor OP und die Waage vermeldet eine Gesamtabnahme von 10,8kg! Ein Traum der hoffentlich so schnell nicht endet.

Habe mich gestern getraut eine Hose anzuprobieren die vorher zwar zu ging, die ich aber beim besten Willen nicht hätte anziehen können weil an allen Seiten das Fett rausegquollen wäre.  Ich hab sie anprobiert und heute trage ich sie, und eigentlich rutscht sie schon

Heute seh ich das erste mal meine Ernährungsberaterin wieder. Ich glaube, sie wird sich auch riesig freuen für mich. In den fast 4 Jahren die ich bei ihr bin, hab ich sie in mein Herz geschlossen und ich glaube, ich liege ihr auch sehr am Herzen.

So... das war ein kleines Update meines Befindens!

Ach ja... übrigens, noch 7kg und ich gelte nicht mehr als fettsüchtig, dann bin ich "nur" noch stark übergewichtig. Mein BMI liegt dann unter 40!

 Wünsche Euch allen eine wunderschöne Woche und bald gibt´s wieder Neuigkeiten!

Grüße von der glücklichen mad!

1 Kommentar 5.3.07 10:47, kommentieren

Mein Leben jetzt....

Ja, nun bin ich fast eine Woche raus und mir geht es gut.

Die Erkältung verabschiedet sich jeden Tag ein Stückchen mehr und ich fühl mich jeden Tag besser. Das Essen macht keine riesige Freude, da es alles noch flüssig und breiig sein muss. Aber es sind noch eineinhalb bis zwei Wochen, dann darf ich langsam anfangen "normal", sprich fest zu essen. Derzeit gibt es nur Joghurt, Apfelmus, Kartoffelbrei und Suppe. Wobei mir die Suppe schon zum Halse raushängt, hehe

Nachdem die Waage drei Tage gestanden hat, was ich nicht weiter beunruhigend fand, ging sie aber heute wieder runter, so das ich auf die 9kg Abnahme komme. Das ist wirklich für mich einfach nur genial und ich bin gespannt wie es weiter geht!

Ich werde euch berichten.... versprochen

2 Kommentare 24.2.07 21:32, kommentieren

Hier also mein kleiner OP-Bericht!

Ja, am Montag 7.30 Uhr ging es los nach Sachsenhausen. Aufnahme ging schnell, dann erstmal Zugang legen, Blut abnehmen, Wiegen (yipieh, exakt gleiches Gewicht wie beim Erstgespräch, 138kg!) und Messen. Dann ging es doch zum Lungentest der nicht ganz optimal war wie die Schwester mir sagte, aber Bedenken gab es nicht. Und zu guter letzt weiter zur Magenspiegelung. Ich lag da erstmal auf den Tisch und vorher war die Magenspiegelung das, wo mir am meisten vor graute. Um viertel vor elf kam dann Dr. Karcz und hat die Spiegelung gemacht. Ich bin auf dem Weg aufs Zimmer wieder aufgewacht und außer das mein T-Shirt ein wenig vollbesüffelt war, ging es mir prima.

Hab dann erstmal ne Weile geschlafen nachdem mein Freund sich verabschiedet hat und gerade als ich dann langsam ans Abführen denken wollte, ging die Zimmertür auf und ich sollte von meinem bis dahin Einzelzimmer zu jemanden anderen verlegt werden. Bin zu einer Frau aufs Zimmer gekommen, die allerdings keine Bypass- oder ähnliche OP vor sich hatte.

Ja, dann ging erstmal die Abführerei los. Hatte mir Fleet mitgenommen und erstmal hat sich nicht viel getan. Daher bin ich dann auch mal für ne viertel Stunde in die SHG gedappelt, aber ich war dann doch noch recht müde von der Magenspiegelung und allem drum und dran und das Klo fing dann auch öfters an zu rufen. Ich hab mich am Ende geärgert, dass ich vergessen hatte feuchtes Klopapier mitzunehmen, mein Hintern hat gebrannt, aaaauuuuuaaaa!

Ich bin recht früh eingeschlafen und habe prima geschlafen. Um halb sieben wurde ich aus dem Bett geworfen, OP-fertig machen, Hemdchen an, Strümpfchen an und um halb acht sollte ich mein LMAA-Pillchen einwerfen. Hab davon erstmal gar nichts gemerkt bin aber irgendwann doch etwas belämmert aufgewacht auf dem Weg nach unten. Musste mich unten dann auf den OP-Tisch legen, dann wurde ich in einen nächsten Raum geschoben, ein Arzt klebte mir allerlei EKG-Pflästerchen etc. drauf und dann kam auch schon ein Narkosearzt, ein anderer als den Tag zuvor. Meinte, jetzt geht’s los und von da an weiß ich nichts mehr. Vielleicht auch gut so ;-)

Aufgewacht bin ich dann auf der Intensivstation und gleich kam eine Schwester die mir sagte, dass mein Freund sich erkundigt hatte telefonisch wie es mir geht. Ich musste erstmal zu mir kommen, Lage sondieren, alles dran, keine Schmerzen, sah ganz gut aus. Nach ner Mütze Schlaf bin ich wieder aufgewacht und konnte dann auch das erste mal mit meinem Freund telefonieren. Es piepte überall, zu allem Überfluss kam noch dazu das ich wohl während der OP meine Tage bekommen hatte, das war nicht ganz so angenehm.

Alles in allem aber war der Tag und die Nacht auf Intensiv ok. Ich hab die Schmerzpumpe eigentlich nur zwei oder dreimal vorsorgehalber gedrückt und ich war froh als ich am nächsten Morgen gesagt bekommen habe, dass es bald hoch geht auf Station, denn das Gepiepse und vor allem auch mein rechter Bettnachbar hinterm Vorhang hat mich genervt ;-)

Bevor es auf Station ging, durfte ich mich das erste mal aufsetzen und etwas waschen. Bei der Gelegenheit hab ich auch Sandra das erste Mal gesehen die im nächsten Raum genau gegenüber von mir lag. Haben dann Simultanwäsche betrieben und kamen auch so ziemlich zeitgleich auf Station. Durfte dann also von meinem Intensivbettchen in mein neues Bettchen laufen, war etwas wackelig, ging aber prima.

Auf Station, oh Wunder, das erste was ich getan habe, schlafen! Der ganze Tag war noch ziemlich verschlafen. Meine Eltern kamen kurz zu Besuch und mein Freund, ansonsten war alles gut. Donnerstags dann gab es das erste mal zu trinken, lief alles gut, bin schön rumgelaufen, hab meine Beine wieder getunt und alles ging gut. Ich glaube donnerstags hab ich auch die Drainage losbekommen und die letzte Infusion kam dran und dann war ich befreit!

Freitags ging es dann bei mir los mit ner riesen Erkältung. OP-technisch ist alles besser geworden, ich bin viel rumgelaufen, habe ein paar Leute auf Station noch kennen gelernt und das erste Mal Suppe lief auch prima. Ach ja, und natürlich nicht zu verachten, das Beste überhaupt, die erste Dusche!!!

Erkältungstechnisch gings mir erstmal jeden Tag bescheidener, aber da musste ich wohl durch und Sonntag ging es trotzdem nachhause. Da hab ich mich auch riesig gefreut, denn zuhause hat es sich dann doch wieder um einiges besser schlafen lassen. Verbringe bis heute noch viel Zeit auf der Couch, denn die Erkältung ist noch immer nicht ganz weg, vor allem der Husten, aber es wird jeden Tag besser und Freitag kamen dann auch die Klammern raus.

Die Waage zeigt seit dem Tag vor OP eine Abnahme von 9kg, was schier unglaublich ist für mich bei meiner Vorgeschichte, meinen Krankheiten und sechs Jahren voll von all möglichen Versuchen Gewicht zu verlieren. Wir werden sehen was jetzt passiert, aber jedes Kilo ist für mich ein großes „WOW“ wert und ich fühl mich prima. Kann es nicht erwarten das erste Mal wieder auf dem Tennisplatz zu stehen und zu zeigen wie jedes verlorene Kilo mir gut tut!

Alles in allem, sage ich danke an alle meine Freunde, meine Familie, das Krankenhaus Sachsenhausen, die mich immer unterstützt haben und vor allem die Ärzte die mir nun doch ein neues Leben bescheren das hoffentlich gesundheitlich wesentlich erfolgreicher wird!

Das Krankenhaus Sachsenhausen macht seine Sache wirklich prima, und neben den Ärzten haben vor allem auch das Pflegepersonal eine super Sache gemacht, alle total nett, hilfsbereit und man fühlte sich prima aufgehoben.

Ich hoffe ich habe in meinem Bericht nicht zu viel Wichtiges vergessen und hoffe dem ein oder anderen einen Einblick gewährt zu haben.

 

24.2.07 21:21, kommentieren

Nach langem ist es jetzt soweit...

Nachdem es jetzt doch ne Weile gedauert hat, bis ich mich mal wieder melde, tue ich das heute.

Daher muss ich euch auch jetzt mal den Grund dafür sagen, warum ich diesen Blog haben möchte, wozu er da sein soll.

Schon immer war ich ein pummeliges Kind, hatte Probleme mit meiner Figur, und vor sechs Jahren dann, da kam dann so langsam ans Licht was los ist bei mir. Resultat waren erstmal verschiedene Diagnosen, am Ende standen da ne extrem große Fettleber, Bluthochdruck, Insulinresistenz bzw. bereits anfangende Diabetes und andere Kleinigkeiten noch.

Versucht habe ich alles um abzunehmen, sechs Jahre lang, aber nachdem auch eine stationäre Kur nichts gebracht hat und ich mich davor schon einmal über Prof. Weiner im Krankenhaus Sachsenhausen informiert habe und über mögliche operative Möglichkeiten, hab ich mich dann entschieden die Sache anzugehen.

Anfang November ging also mein Antrag auf Kostenübernahme an die Krankenkasse, die DAK. Mitte Dezember folgte ein Termin beim MDK in Frankfurt der prima verlief. Denen war wohl von vorne herein klar, da kommen sie bei mir nicht dran vorbei. Es folgte dann auch Anfang Januar gleich die Kostenzusage und für den 12.2. stand der große Tag fest, Einchecken im Krankenhaus.

Im nächsten Post gibt es also meinen kleinen OP-Bericht um euch zu zeigen, wie in etwa alles abgelaufen ist. Ansosnten möchte ich diese Seiten hier nutzen, um einfach zu zeigen wie das Leben mit Magenbypass ist. Was sich ändert, wie man sich selber verändert... Es soll dazu dienen, Interessierten ein paar Informationen zu bieten, und Leuten die evtl. vor einer ähnlichen Entscheidung stehen, zu zeigen, wie es ist.

 Also, habt viel Spaß beim Lesen in Zukunft!

Viele Grüße!

1 Kommentar 24.2.07 21:19, kommentieren

Willkommen!

Willkommen auf meinem blog!

Ich danke der Welt, und dem Internet, dass sie uns Menschen so tolle Möglichkeiten eröffnen

Hier wird also in naher Zukunft des öfteren mal etwas von mir erscheinen.

Hin und wieder wird es einfach Unsinn über mein Leben sein, aber Hauptgrund für diesen blog ist auch, dass am 12. Februar für mich ein neues Leben beginnt und ich andere Leute daran teilnehmen lassen möchte, aber dazu später mehr!

Erstmal hab ich Freitag und Samstag je eine Prüfung zu bestehen, dann kümmer ich mich um die Internetwelt!

Viel Spaß hier in Zukunft..... von mad!

1 Kommentar 18.1.07 16:40, kommentieren